Progesterontherapie bei Angst

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Viele Menschen wissen nicht, dass der Körper sein eigenes natürliches Heilmittel gegen Angst produziert – Progesteron.

Dieses lebenswichtige Hormon wird oft mit einer Schwangerschaft in Verbindung gebracht, aber es tut so viel mehr für Männer und Frauen, dass es niemals ignoriert werden sollte.

Ärzte verwenden Progesterontherapie bei angst mit überlegenen Ergebnissen. Es hilft nicht nur, die Angstgefühle zu beruhigen, sondern sorgt auch nachts für einen gesunden Schlaf – was es zu einem wertvollen Werkzeug macht, um die Auswirkungen des Stresshormons Cortisol zu bekämpfen.

Menschen, die sich wegen einer Depression behandeln lassen und Antidepressiva erhalten, die nicht wirken, sollten immer auf Hormonmangel untersucht werden. Wenn das Problem in niedrigen Progesteronspiegeln liegt, dann ist der beste Weg, diese Gefühle umzukehren, eine verschreibungspflichtige Progesterontherapie.

Je mehr wir erfahren Progesterontherapie und Angst, desto einfacher ist es zu verstehen, warum diese Behandlung so gut funktioniert.

Progesteron beeinflusst die Gamma-Aminobuttersäure (GABA)-Rezeptoren des Gehirns. Dies ist ähnlich wie Alkohol, Anti-Angst-Medikamente und Schlaftabletten eine beruhigende Wirkung haben. GABA ist der primäre hemmende Transmitter des Gehirns. Ob Sie einen Progesteronmangel haben, erkennen Sie zum Beispiel daran, dass Sie zwischen 2 und 4 Uhr morgens häufig hellwach sind.

Da der Progesteronabfall bereits Ende zwanzig beginnen kann, ist es nie zu früh, die Hilfe einer Progesterontherapie gegen Angstzustände in Anspruch zu nehmen, wenn dieser Hormonmangel das Problem ist.

Der Progesteronabfall kann bereits in den späten Zwanzigern einer Person beginnen!

Angstsymptome, die von Progesteron profitieren können

Angst kann sich von Mensch zu Mensch unterschiedlich äußern. Während eine Person feststellt, dass Panikattacken, Herzklopfen und irrationale Ängste die Hauptsorge sind, kann eine andere Person Nervosität, Kopfschmerzen und häufige Weinanfälle erfahren. Beide können von der Progesterontherapie und der Angstumkehr profitieren, indem sie ein Hormonungleichgewicht korrigieren.

Die 9 häufigsten Symptome eines Progesteronmangels sind:

  1. Angst
  2. Fibrozystische Brüste
  3. Unfruchtbarkeit
  4. Unregelmäßige Menstruationszyklen
  5. Knochenschwund – Osteopenie oder Osteoporose
  6. Geringe Libido
  7. Niedriger Testosteronspiegel – Östrogendominanz
  8. PMS
  9. Nachts aufwachen

Punkt 7 in der obigen Liste – niedriger Testosteronspiegel und Östrogendominanz – ist wichtig zu verstehen. Progesteron ist nicht nur das Quellenhormon für die Produktion von Testosteron, sondern auch das Hormon, das dabei hilft, den Östrogenspiegel unter Kontrolle zu halten. Wenn Progesteron und Testosteron abnehmen, kann Östrogen als primäres Hormon eintreten, was zu Gewichtszunahme führt, das Risiko von Brust- und Prostatakrebs erhöht und den Testosteronspiegel weiter senkt.

Du könntest Nutzen von einer Progesterontherapie gegen Angstzustände, wenn Sie eine der in den folgenden Tabellen aufgeführten psychischen oder körperlichen Manifestationen von Angstzuständen verspüren:

Psychische Symptome von Angst
AgitationAuffassungWeinen
DepressionEmotionale AufregungIrrationale Ängste
ReizbarMangelndes Selbstwertgefühl/VertrauenNervosität
PanikattackenGeringe StresstoleranzSchwer zu entspannen
Soziale Ängste oder IsolationSpannungÜberwältigte Gefühle

 

Körperliche Symptome von Angst
Aggressives VerhaltenAtembeschwerdenSchmetterlinge im Bauch
Feuchte oder kalte Haut oder HändeVerlangen nach SüßigkeitenSchwindel
ErmüdungKopfschmerzenHerzklopfen
HitzewallungenJuckende HautNervös
Kloß im HalsNebliger AnblickMuskelschwäche
BrechreizSchneller HerzschlagSchütteln/Zittern
KurzatmigkeitMagen in KnotenSchwitzen
Engegefühl in der BrustZittern 

Wie Progesteron Angstzuständen hilft

Die angstlösende Wirkung von Progesteron kann innerhalb von drei bis zehn Minuten nach der Verabreichung auftreten. Die Reaktion ist ähnlich wie bei der Verwendung von Benzodiazepin-Medikamenten, jedoch ohne die mit diesen Medikamenten verbundenen Suchtrisiken.

In Zeiten der Angst schüttet der Körper vermehrt die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin aus. Andere wichtige Hormone und Neurotransmitter (wie GABA) und Serotonin (der „glückliche“ Neurotransmitter) werden unterdrückt. Adrenalin schickt Glykogen (Glucose), das in den Zellen gespeichert wurde, in den Blutkreislauf. Wenn diese Glukose nicht durch die Kampf- oder Fluchtreaktion verbraucht wird, kommt es zu einem Insulinschub, um eine Hyperglykämie zu verhindern. Die Glukose wird in Fett umgewandelt, was zu Gewichtszunahme und erhöhten Triglycerid- und Cholesterinspiegeln führt. Lebensmittel, die zu diesem Zeitpunkt konsumiert werden, können die Umwandlung stoppen.

Da Progesteron ein Neurosteroid ist, ist dasAnwendung der Progesterontherapie bei Angstzuständenbeeinflusst die Nervenfunktion, die Stimmung und das Verhalten, da es im zentralen Nervensystem synthetisiert wird und die GABA-Rezeptorstellen aktiviert.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Progesteron hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, was auch Symptome von Angstattacken auslösen kann.

Die Progesterontherapie gegen Angstzustände hilft auch, den Serotonin- und Dopaminspiegel im Gehirn zu erhöhen.